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Marie Gülich Grußwort

Mein Name ist Marie Guelich, ich bin 21 Jahre alt und spiele mit der Oregon State University in der NCAA Division I.

Ich unterstütze den Verein „Weiblicher Nachwuchs Basketball Rheinland e.V.“, weil es mir wichtig ist, dass talentierte Spielerinnen die Möglichkeit haben in schulischer und sportlicher Hinsicht unterstützt zu werden.

Ich selbst habe das Jugendkonzept am Schloss Hagerhof in Zusammenarbeit mit den Dragons Rhöndorf in der WNBL und Regionalliga durchlaufen und erhielt dafür ein Stipendium. Die Zeit am Hagerhof hat mir nicht nur basketballerisch eine große Zukunft ermöglicht, sondern auch akademisch. Der Weg zum Abitur war kein Selbstläufer, aber wenn die Schule wegen des Sports einmal zu kurz gekommen ist, habe ich extra Nachhilfe und weitere Unterstützung bekommen.

Mein weiterer Weg führte dann zum heutigen Kooperationspartner der Dragons, dem BBZ Opladen, wo ich drei Jahre lang in der 2. Liga spielte. In meinem letzten Jahr dort spielte ich darüber hinaus mit einer Doppellizenz in der 1. Bundesliga für evo New Basket Oberhausen.

Inzwischen bin ich mit einem Stipendium an der Oregon State University, wo ich in der Division 1 Basketball spiele mit der Perspektive nicht nur einen Bachelor in Business und Management zu erhalten, sondern auch nach meinem Abschluss Professionell in Europa oder auch in Amerika Basketball spielen zu können.

Ohne die finanzielle Unterstützung am Schloss Hagerhof und der guten Balance zwischen Basketball und Schule wäre meine akademische, aber auch basketballerische Entwicklung durchaus anders verlaufen. Ich bin sehr dankbar, dass es mir ermöglicht wurde diesen Weg zu gehen und es wäre schön zu sehen, wenn auch andere talentierte Spielerinnen mit entsprechender Unterstützung diese Chance erhalten können.

Mareike Miller, geb. Adermann Grußwort

Sport ist mein Leben. Ich spiele nicht nur für vier Mannschaften Rollstuhlbasketball, sondern habe auch den Sport zum Beruf gemacht und es ist auch der Sport, der mich ins Rheinland und nun in die USA gebracht hat. Mein Name ist Mareike Miller, geb. Adermann. Ich bin 25 Jahre alt und lebe mittlerweile in Milwaukee, WI, USA. Hier arbeite ich nach meinem Betriebswirtschaftsstudium als Marketingdirektorin beim Sportverband WASA sowie Direktorin des Milwaukee Bucks Wheelchair Basketball Club.

Vor zehn Jahren wechselte ich zum 11. Schuljahr auf das Internat Schloß Hagerhof. Damals gab es leider noch kaum Förderungen für den weiblichen Nachwuchs. Da ich selbst mit mehreren Kreuzbandrissen regelmäßig nicht spielen konnte, nutzte ich die Möglichkeit die diversen Basketball AGs von Martin Otto zu unterstützen. Über fast drei Jahre hinweg begann ich so meine Trainertätigkeiten bei den Dragons Rhöndorf und coachte die U14w, U16w und unterstützte die Schulmannschaften des Hagerhofs bis hin zum ersten Finalsieg bei Jugend trainiert für Olympia im Jahr 2009.

Ich freue mich nun sehr zu sehen, dass die weibliche Jugendarbeit langfristig weitergeführt und ausgebaut wurde. Ich unterstütze den Verein „Weiblicher Nachwuchs Basketball Rheinland e.V.“, weil es mir wichtig ist, dass noch mehr Möglichkeiten geschaffen werden und mehr weiblicher Nachwuchs die Chance bekommt, Basketball und akademische Zukunft zu vereinen.

Meine eigenen spielerischen Tätigkeiten musste ich Ende des 12. Schuljahres nach vier Kreuzbandrissen leider vorzeitig beenden. Auf Initiative von Martin Otto wechselte ich dann zum Rollstuhlbasketball. Nach einem Jahr beim ASV Bonn in der 1. Bundesliga ging es für mich seit 2009 dann richtig los. Ich wurde Mitglied der Damen-Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft und ging nach dem Abitur an die University of Wisconsin-Whitewater, USA zum Studium.

Jetzt, sieben Jahre später, bin ich nicht nur dreifache US-Collegemeisterin sondern auch Europameisterin, zweifache Vize-Weltmeisterin und gewann 2012 die Paralympische Goldmedaille. Ich freue mich auch in diesem Jahr wieder an den Paralympischen Spielen teilnehmen zu dürfen. Vom 7. Bis 18. September verteidigen wir in Rio de Janeiro, Brasilien unsere Goldmedaille. Diese Erfolge und eine Karriere im Sport wären ohne entsprechende Förderung nie möglich gewesen. Deshalb ist es mir besonders wichtig zu sehen, dass der weibliche Nachwuchs unterstützt wird